12 von 12 im Mai – Mein Tag in Bildern
An jedem 12. des Monats findet das Fotoprojekt 12 von 12 statt. Man macht 12 Fotos vom Tagesablauf, der mal bunt und turbulent oder auch voll schnödem Alltagskram sein kann. Mitmachen kann jeder der Lust hat. Die Liste aller Teilnehmenden findet ihr bei Caro. Herzlich Willkommen!
Der Wecker klingelt früh. Viel zu früh. Um 8 Uhr muss ich bei der Physiotherapie sein. Ich bin noch immer krankgeschrieben und versuche den Ellenbogen zur Streckung zu überreden. Der Tag heute steht im Zeichen der Rekonvaleszenz. (Im Urlaub habe ich mir vor zwei Monaten den Ellenbogen gebrochen, leider hat es die Gelenkkapsel dabei auch erwischt).

Jetzt heißt es mindestens 20 Minuten Zähne zusammenbeißen. Abdul ist der beste Physiotherapeut, den ich mir hätte wünschen können. Inzwischen kennt er mich so gut, dass er mein Gejammer einfach ignoriert (und das ist auch richtig so!).

Im Discounter neben der Physio-Praxis waren letzte Woche Italia-Wochen. Da hüpf ich doch gleich vorbei und schaue, ob es noch ein paar Leckereien gibt.

Auf dem Rückweg gehe ich beim Bäcker vorbei und hole frische Brötchen. Der Herzensmann muss heut erst spät arbeiten, so können wir gemeinsam frühstücken.

Den Kaffee habe ich mir jetzt verdient. Ich bin so ein kleines Werbe-Opfer und stehe auf den Merch-Kram vom Schokoaufstrich-Hersteller. Draußen summen die Insekten und zwitschern die Vögel und später soll die Sonne noch durch die Wolken winken. Ich liebe diese Jahreszeit.

Am späten Vormittag bin ich mit einer lieben Freundin zum Sport verabredet. Viel mehr: Sie macht Sport, ich mache meine Physio-Hausaufgaben. Nutze dafür gern das Sportstudio weil hier einfach die nötigen Klein-Geräte vorhanden sind.

Zuhause gehts weiter. Mein Zuschneide-Tisch wurde zum Streckungsübungsplatz umfunktioniert – groß zuschneiden kann ich sowieso noch nicht. Dafür habe ich einen stabilen Karton der letzten Stofflieferung auf den Tisch gestellt, auf den der Arm über die Kante gelegt wird und mit der Hantel zur Streckung gezwungen wird. Damit ich das nicht vergesse mach ich zur jeden vollen Stunde zu den Radio-Nachrichten meine Übung. Das muss doch langsam besser werden!

Inzwischen soll ich mehr und mehr Bewegungen in meinen Alltag einbauen. In den letzten Tagen durfte ich sogar etwas Zeit an der Nähmaschine verbringen. Wird Zeit sie zu reinigen. Dafür eigenen sich die Wattestäbchen aus den alten Corona-Tests bestens. Sie fusseln nämlich nicht.

Mein Four-Seasons Sampler ist seit ein paar Tagen fertig. Die Stoffe habe ich weggeräumt und das nächste Großprojekt vorbereitet. Big Owl. Da die Organisation mit den Gefrierbeuteln beim Jahreszeitenquilt so gut funktioniert hat übernehme ich das Prinzip auch für den kommenden Quilt.

Ich habe ausgemistet! DVDs und Bücher dürfen jetzt gehen. Ein paar (zu klein gewordene) Klamotten auch. Und endlich habe ich jemanden gefunden, der all die Sachen annimmt und eine Verwendung dafür hat. Ich freu mich sehr, dass die noch völlig intakten, aber bei uns ausgeliebten Sachen ein zweites Leben bekommen.

Kontroll-Termin beim Orthopäden. Röntgenbild und Ultraschall wurde gemacht. Knochen ist gut verheilt, nur die Gelenkkapsel ist nach wie vor das Sorgenkind. Aber Besserung ist in Sicht – wir rechnen Ende des Monats mit einer Wiedereingliederung.

Zeit zum gemütlich machen. Habe aus Kühltruhe im Supermarkt ein Eis mitgebracht. Der eigentliche Kaufgrund war allerdings das hübsche Glas.

Ich bedanke mich fürs Lesen und wünsch euch einen schönen Abend!
2 Kommentare zu „12 von 12 im Mai – Mein Tag in Bildern“
Da hattest du aber einen ereignisreichen Tag und sehr fleißig für deinen Ellenbogen geübt.
Wie cool, im wahrsten Sinne des Wortes, Eis im Glas. Ich glaube, ich hätte es auch wegen dem Glas gekauft 🫣.
Liebe Grüße und gute Besserung
Antonette
Dankeschön liebe Antonette!
Das Glas am Eis ist noch das Beste! Der Inhalt ist für unseren Geschmack eher Semi.
Liebe Grüße, Janine
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