Ein Quilt für schwere Zeiten

Ein Quilt für schwere Zeiten

Die Zeiten kennt wohl jeder. Die Welt ist zu laut, zu schnell, zu viel – die Lust auf Nähen ist verflogen. Man versucht den Alltag einfach zu überstehen.

Genau das war vor einiger Zeit Thema in der Nähgang. Man steckt in einem (Näh-) Tief, hat zu nix Lust, alles ist schwer und anstrengend. Da kam der Gedanke zum Quilt für schwere Zeiten auf. Das Prinzip ist ganz einfach: Man packt ein paar Lieblingsstöffchen in eine Kiste, die Idee für eine (einfache) Quiltidee dazu und wenn man in genau solch einer Phase ist holt man diese Kiste hervor – selbst wenn man nur ein paar Stoffstücke zuschneidet oder nur eine Naht näht oder ein paar Nahtzugaben bügelt – ganz egal, es geht darum, ins Tun zu kommen und am Ende mit Stolz ein wunderschönes Projekt in den Händen zu halten, dass einen daran erinnert, wie man die schwere Zeit überstanden hat. Egal wie lang es dauert!

In meiner Kiste liegt alles für einen Confetti-Quilt bereit. Bestehend aus einem cremefarbenen Speckled-Stoff mit goldenen Spreckeln und vielen leuchtenden farbenfrohen Stoffen und Stoffresten in kräftigen Farben. Der Block ist einfach gehalten, er besteht lediglich aus einem hellen Rechteck und zwei Quadraten – je eins in Hintergrund- und Akzentfarbe. 2 Nähte pro Block. Monoton. Nicht nachdenken – einfach machen. Wie das Ganze am Ende angeordnet wird – ob immer in gleiche Richtung oder bunt durcheinander gewürfelt – darüber mache ich mir Gedanken wenn die Stoffteile wieder aus der Kiste herausgeholt werden.

Mentale Gesundheit war nie so ein wichtiges Thema wie jetzt, daher teile ich die Idee gern mit euch. Vielleicht möchte jemand den Gedanken aufgreifen. Lasst es mich gern wissen. ❤️

Der Blogpost wird verlinkt beim Jahresbingo zum Thema Das ist für mich

Verlinkt bei den Glücksmomenten und Creativsalat

Die Kommentare sind geschlossen.